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Was genau ist ein Managed Futures Account (Konto)?
Es ist wie jedes andere Brokerage-Konto eingerichtet, um Futures zu handeln, jedoch liegt die Verantwortung dafür, welche Trades zu welchem Zeitpunkt getätigt werden, beim CTA (Commodity Trading Advisor). Der CTA ist der „Verwalter“ des Kontos resp. dessen Manager. Die Vergütung des CTA besteht typischerweise aus einer Verwaltungsgebühr (Management Fee) basierend auf der Größe des Kontos und einer Gewinnbeteiligung (Incentive Fee). Vertiefende Informationen finden Sie unter diesen Links: CISDM (University of Massachusetts (Amherst, MA) Center For International Securities and Derivatives Markets) sowie in deren Publikation The Benefits of Managed Futures.
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Für welche Anleger kommen Managed Futures infrage?
Es sind traditionelle, sehr vermögende Privatanleger, welche die Gewinnchancen im Terminhandel suchen, ohne die Verantwortung und die Anforderungen des täglichen Account-Managements selber zu übernehmen. In letzter Zeit legen vermehrt auch Firmen und institutionelle Investoren einen Teil ihrer Vermögenswerte in professionell gemanagten Futures-Trading-Programmen an. Der Gesamtbetrag des Kapitals in Managed Futures Programmen liegt bei schätzungsweise US$ 40 Milliarden.
Welche Faktoren sind für das Wachstum im Managed-Futures-Trading verantwortlich?
Mehrere Faktoren haben sich auf das Wachstum ausgewirkt: Erstens sind traditionelle Märkte zunehmend volatiler und oft anfällig für unerwartete Ereignisse geworden. Institutionelle und andere qualifizierte Anleger haben deshalb versucht, die Gesamtrisiken ihrer Portfolios durch Diversifikation effizienter zu steuern. In der Tat sind Risiko und Diversifikation die wichtigsten Anliegen im heutigen Marktumfeld. Zweitens suchen viele Investoren höhere Renditen. Eine Reihe von Studien zeigen auf, dass ein Portfolio, das Managed Futures beinhaltet, eine deutlich höhere und stabilere Rendite zeigt als ein Portfolio, das nur Aktien und Anleihen umfasst. Dies wird ohne erhöhtes Portfoliorisiko erreicht (siehe nächste Frage). Ein weiterer Faktor für das Wachstum von Managed Futures war die enorme, weltweite Ausweitung der Investitionsmöglichkeiten für Managed Futures auf globale Aktienindizes, Schuldtitel, internationale Währungen, Optionen und konventionelle Rohstoffe wie Metalle und Energie. Solche Anlagen werden immer über ETFs (Exchange Traded Funds) getätigt, die in Futures investieren. Mit solchen Anlagevehikeln können Investoren neue Kategorien von Gewinnpotenzialen und einen Mechanismus zur Reduktion der Gesamtrisiken der Portfolios erschließen.
Wie sind Rentabilität, Volatilität und Risiko eines Portfolios betroffen, wenn Managed Futures in ein Investment-Portfolio aufgenommen werden?
John E. Lintner, Professor an der Harvard Business School, hat nachgewiesen, dass die Beimischung von Managed Futures in ein herkömmliches Portfolio aus Aktien und Anleihen eine Reduktion der Portfoliovolatilität und eine gleichzeitige Steigerung der Rendite bewirken kann. Lintners Untersuchung umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 1980 bis zum 31. Dezember 1998. Die Daten zeigen, dass Investitionen in Managed Futures (dargestellt mit dem Barclay CTA Index) eine jährliche Rendite von rund
15,8% erzielten. Im Vergleich mit der im gleichen Zeitraum von Aktien erzielten Rendite in Höhe von 17,7%, wobei dies einer der stärksten Aktienmärkte in der Geschichte der USA war, schnitten die Investitionen in Managed Futures damit gut ab. Weiter übertrafen sie die Rendite auf Anleihen in Höhe von 11,8%. Andere Analysen über einen ähnlichen Zeitraum vom 1. Januar 1980 bis 31. Dezember 1997 konnten zeigen, dass ein Portfolio, dem Managed Futures beigemischt wurden, eine ähnliche Rendite bei deutlich weniger Risiken aufweisen kann. Weitere Informationen finden Sie in der CBOT Broschüre Managed Futures – Portfolio Diversification Opportunities (Managed Futures - Portfolio Diversifikationsmöglichkeiten).
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Warum kann die Performance in einem Anlageportfolio verbessert werden, wenn Managed Futures beigemischt sind?
Es gibt keinen einzelnen Grund, aber einer der Hauptgründe besteht darin, dass Managed Futures die beste Leistung zeigen, wenn andere Investitionen schlechte Leistungen zeigen. Als der S&P 500 die beiden schlimmsten Rückgänge im letzten Jahrzehnt hinnehmen musste, verzeichneten Managed Futures einen Nettogewinn von 9,7% und 18,6%. Eine Studie von Finanzprofessor Thomas Schneeweis von der University of Massachusetts hat die 12 schlechtesten und die 12 besten Monate des S&P seit 1985 untersucht und festgestellt, dass Managed Futures in beiden Zeiträumen Gewinne ausweisen konnten. Ein wichtiger Vorteil von Futures besteht in der Möglichkeit zum Margin-Trading. Das Margin-Trading verlangt minimale Einlagen an Cash. Damit kann auch ohne Liquidation von anderen Beteiligungen mit Futures sehr rasch und mit großem Hebel auf starke Preisbewegungen reagiert werden; egal wann, wo, warum und ob nach oben oder unten gerichtet. Es darf nicht vorausgesetzt werden, dass alle Portfolios, welche Managed Futures beinhalten, gleiche oder ähnliche Ergebnisse erzielen werden. Die Investment Performance wird durch die Struktur des Portfolios, die Marktbedingungen und den Erfolg der Trading Advisors maßgeblich beeinflusst.
Eignen sich Managed Futures Accounts als gute kurzfristige Investition?
Nein. Wie die meisten Märkte tendieren die Future-Märkte dazu, sich zyklisch zu verhalten. Zudem wird auch ein über Jahre sehr erfolgreicher CTA dann und wann einige Verlustmonate ausweisen. Damit kann ihr Managed-Futures-Konto Wertschwankungen unterworfen sein. Aufgrund der rechtlichen Struktur können Sie Ihr Konto zwar jederzeit schließen. Aufgrund der Wertschwankungen sollten Sie aber nur ein Konto einrichten, wenn sie gewillt und in der Lage sind, dieses mindestens ein paar Jahre lang aufrechtzuerhalten.
Wird mit einem Managed-Futures-Konto das Risiko des Futures-Handels reduziert?
Grundsätzlich ist der Handel mit Futures immer mit Risiken verbunden. Es ist die zentrale Botschaft dieser Website, dass die Einrichtung eines Managed-Futures-Kontos mit LJM als CTA nur im Kontext einer gut diversifizierten, übergeordneten Portfoliostrategie erfolgen soll. Die gleichen Preisbewegungen und Hebel, welche Gewinne generieren können, können auch Verluste verursachen. Zudem kann jeder Verlust, der in einem von Ihnen persönlich verwalteten Konto auftreten kann, auch in einem von einem professionellen CTA verwalteten Konto auftreten. Dies alles vorausgesetzt empfehlen wir, bei der Auswahl eines CTA stark darauf zu achten, ob es seine Fähigkeit, Gewinne zu generieren und die Risiken zu kontrollieren, bereits über einen langen Zeitraum und in verschiedenen Marktsituationen zeigen konnte.
Haben die Vorzüge des Futures-Handels in den letzten Jahren zugenommen? Falls ja, warum?
Die meisten Branchenexperten sind sich darin einig, dass dies zutrifft. Die Märkte werden immer komplexer und immer globaler. Futures sind sehr gut dazu geeignet, um diese Komplexität aufzunehmen und abzubilden. Futures werden immer häufiger für die Umsetzung moderner Finanzprodukte eingesetzt oder mit anderen Produkten kombiniert. Als Folge dieser Entwicklungen sind die Futures-Märkte heute global vernetzt und die Menge der in die Preisbildung einfließenden Informationen wird immer größer. Mit genügend Einsatz von technischen Ressourcen und spezifischem Markt-Knowhow kann mit der Auswertung dieser Informationen ein kleiner Vorteil erzielt werden. Ein professioneller CTA kann diesen Vorteil eher nutzen als ein Privatinvestor.
Gibt es andere Gründe, warum Managed-Konten in der Regel eine bessere Rendite aufweisen?
Die zunehmende Komplexität ist ein Grund, bei weitem aber nicht der Einzige. Wie in den meisten Bereichen der Anlagebranche sind die spezifischen Fähigkeiten und Erfahrungen eines Traders letztendlich die wichtigsten Elemente für nachhaltigen Erfolg. Erfolgreiches Trading an den Futures-Märkten erfordert Disziplin und eine natürliche Fähigkeit, auf Marktentwicklungen zu reagieren, auch wenn diese der Erwartungshaltung der Mehrheit zuwider laufen. Es erfordert ein waches Verständnis, wann und wie Positionen etabliert oder liquidiert werden müssen. Die Entwicklung und Umsetzung wohldurchdachter Tradingstrategien sowie ein Tradingplan und ein Tradingsystem sind nötig.
Und mehr noch: Die wirkungsvolle Diversifizierung des Kontos bedingt ein umfassendes Verständnis dafür, wie die Märkte untereinander interagieren. Fehlt dieses, kann sich Diversifikation leicht als Illusion herausstellen. Selbst institutionelle und professionelle Vermögensverwalter, die Erfahrungen mit Futures haben, z. B. Portfolioabsicherungen, wählen in der Regel einen professionellen CTA für die Verwaltung ihrer Allokationen im Bereich der Managed Futures. Für Privatinvestoren dürfte der Vorteil demnach noch größer sein.
Unterscheiden sich CTAs untereinander hinsichtlich ihrer Ertragsentwicklung?
Auf jeden Fall. Im gleichen Zeitraum können manche Gewinne erzielen und andere Verluste erzielen, und eine dritte Gruppe wird sich irgendwo dazwischen bewegen. CTAs unterscheiden sich in ihrem Tradingstil; einige handeln systematisch, andere diskretionär, einige CTAs handeln in einem einzelnen Markt, andere verwalten ein breit diversifiziertes Portfolio. Der Erfolg Ihrer Allokation in Managed Futures hängt stark davon ab, welche CTAs Sie auswählen.
Wie wähle ich einen CTA für meine Investitionen aus?
Es gibt einige Dinge, die überprüft werden können. Schlussendlich kommt es aber auf Ihr persönliches Urteil an. Es geht darum, viele Fakten zu sammeln und auszuwerten, Fragen zu stellen und schlussendlich aufgrund Ihrer Überzeugung und Ihres Vertrauens einen CTA auszuwählen, den sie für erfahren und fähig halten.
Wenden Sie sich an einen Managed-Futures-Spezialisten (z. B. bei ihrem Broker). Broker-Firmen sammeln in der Regel Informationen und Kennzahlen zu ihren CTAs. Darauf basierend kann die Auswahl meist auf ein paar wenige CTAs reduziert werden, die nachhaltig gut arbeiten und die effektiv empfohlen werden können. CTAs sind in den USA streng reguliert. Im sogenannten Disclosure Document finden Sie wichtige Informationen zum CTA.
LJM Partners Ltd. ist in den USA als CTA reguliert. LJM ist bei der Commoditiy Futures Trading Commission registriert und muss potenziellen Kunden ein Disclosure Document aushändigen. Dieses Document ist vergleichbar mit einer Broschüre, welche viele Informationen und Hintergründe zum CTA offenlegt: Seine Erfahrung, die Art, wie er den Handel betreibt, und die Resultate, die er mit seinen Programmen bisher erzielt hat. Das Disclosure Document von LJM ist auf dieser Website verfügbar. Sie können es hier herunterladen.
Wie wird ein CTA am besten ausgewählt?
Wie im Disclosure Document von LJM deutlich herausgestrichen wird, sind in der Vergangenheit erzielte Erträge keine Garantie für künftige Resultate. Ein CTA, der in der Vergangenheit gute Zahlen gezeigt hat, kann in der Zukunft schlechte Resultate liefern. Umgekehrt kann ein CTA, der in der Vergangenheit schlechte Resultate gezeigt hat, künftig sehr gute Resultate zeigen. Dessen ungeachtet sind jedenfalls einige CTAs in ihrer Tätigkeit besser als andere und der Trackrecord bestätigt mindestens die historische Performance.
Darüber hinaus kann ein Trackrecord weitere wertvolle Informationen über den CTA liefern, wie etwa seine Erfahrungen, seinen Handelsansatz und die Menge des verwalteten Kapitals. Sie sollten auch beachten, ob die dargestellten Resultate durch tatsächlichen aktiven Handel erzielt wurden oder ob sie simuliert wurden (Backtesting). Die Qualität von Backtests ist sehr unterschiedlich. Schlecht durchgeführte Simulationen können z. B. sehr gut sein, weil sie im Rückblick Informationen verwenden, welche zum Zeitpunkt der Trading-Entscheide noch gar nicht verfügbar waren oder weil sie falsche oder zu niedrige Kosten berücksichtigten.
Macht es bei all diesen Vorbehalten überhaupt Sinn, den Trackrecord anzuschauen? Natürlich! Wichtig ist aber, dass Sie die Grenzen kennen und diese bei Ihren Untersuchungen berücksichtigen.
Was soll bei der Überprüfung des Trackrecords eines CTAs untersucht werden?
Beginnen Sie mit der Länge des Trackrecords. Können Sie eine nachhaltige Entwicklung der Erfahrung des CTA und der Resultate beobachten? Sensationelle Leistungen in einer kurzen Zeitspanne können salopp gesagt, ganz simpel die Folge von etwas Glück sein. Oder sie können, was gefährlicher ist, zeigen, dass Sie es mit jemandem zu tun haben, der größere Risiken eingeht, als Sie längerfristig akzeptieren möchten. Oder es kann auch einfach zeigen, dass der CTA sich auf einen Markt spezialisiert hat, der eine besonders attraktive Phase erlebt hat.
Je länger Trackrecords sind, desto mehr sagen sie aus. Sie zeigen auf, wie ein CTA in unterschiedlichen Marktszenarien gearbeitet hat. Und besonders wichtig: Die Performance in weniger guten Jahren kann ein Hinweis darauf sein, wie gut ein CTA die Risiken im Griff hat. Dies ist insbesondere in Märkten von entscheidender Bedeutung, die zu zyklischen Entwicklungen tendieren.
Wie unterscheiden sich die Handelsansätze unterschiedlicher CTAs?
Sie unterscheiden sich einerseits dahingehend, wie aggressiv oder konservativ ein CTA in unterschiedlichen Märkten arbeitet. CTAs unterscheiden sich auch hinsichtlich der Märkte, in denen sie tätig sind. Einige fokussieren auf spezifische Bereiche, wie z. B. Finanzen, Metalle oder Landwirtschaftsprodukte, während andere Erfolgschancen nutzen, wo immer sie sich ergeben. Hier müssen Sie entscheiden, welcher Ansatz Ihren Anforderungen entspricht.
Ein weiterer Unterschied ergibt sich daraus, ob der CTA einen fundamentalen oder technischen Ansatz verfolgt. Fundamental bedeutet, dass der Händler seine Entscheide primär auf Angebot und Nachfrage abstützt. Bei einem technischen Ansatz werden die Marktdaten laufend nach Hinweisen auf künftige Preisbewegungen analysiert.
Unterschiedliche CTAs haben unterschiedliche Systeme entwickelt und wenden diese unterschiedlich an. Zudem sind die Unterschiede verwischt, weil auch CTAs mit einem fundamentalen Ansatz Systeme einsetzen, um das Timing ihrer Handelsentscheide zu optimieren.
Wie im Rahmen dieser Website mehrfach dargelegt, handelt LJM Partner ausschließlich Optionen auf dem S&P500 Futures Index. LJM strebt aggressive Renditen an und nimmt die damit verbundenen größeren Risiken in Kauf.
Wo liegt mein Geld, wenn ich einen Managed Account einrichte?
Das Geld liegt auf einem Konto der Brokerfirma, bei der der Managed Account eingerichtet wird. LJM Capital Partners Ltd. empfiehlt ihren Kunden, das Konto bei Capital Trading Group, LP (www.capitaltradinggroup.com), einer Konzerngesellschaft von MF Global, Inc. einzurichten. Während LJM die Verantwortung für die Tradingentscheidungen obliegt, kümmert sich Capital Partners um alle anderen Belange im Zusammenhang mit der Kontenführung. Mehr Informationen dazu finden Sie auch unter Anlageprodukte.
Kann es für einen Managed Account Margin Calls geben?
Ein Margin Call ist die Aufforderung des Brokers, zusätzliche Mittel im Konto zu hinterlegen, um Verluste auf offenen Positionen abzudecken. Jeder Managed Account im Bereich des Futures-Handels kann Gegenstand von Margin Calls werden. Allerdings ist es gerade eben das Ziel der professionellen Verwaltung eines Kontos durch einen CTA, den Handel und die Diversifikation so zu steuern, dass solche Margin Calls nicht auftreten. Dennoch muss sich der Kunde bewusst sein, dass sie möglich sind.
Verfügen Managed Accounts über Vorkehrungen, um Verluste zu limitieren?
Solche Vorkehrungen sind nicht Teil des Managed Accounts, sondern allenfalls ein Element der Tradingstrategie. Falls solche Vorkehrungen vorgesehen sind, müssen sie im Disclosure Document beschrieben werden. Häufig ist vorgesehen, beim Erreichen eines bestimmten Verlusts alle offenen Positionen zu liquidieren und das Konto zu schließen. Ein solches Sicherheitsventil ist definitiv ein Aspekt, der genau geprüft werden sollte, wenn Sie die Eröffnung eines Managed Accounts erwägen. Dabei müssen Sie unbedingt beachten, dass auch ein solches Sicherheitsventil keine Garantie für die Höhe des maximalen Verlusts sein kann. Der CTA garantiert nicht mehr als zu versuchen, beim Erreichen eines bestimmten Verlustes die Risiken aus dem Konto zu nehmen. Genauso wie niemand bestimmte Gewinne garantieren kann, können auch keine bestimmten Verluste garantiert werden. Die Ertragsentwicklung hängt, wie bereits mehrmals erwähnt, von den Fähigkeiten Ihres CTAs ab. LJM verwendet keine Handelssysteme oder fix vordefinierte Limiten in ihrem Trading. LJM stützt sich auf die Erfahrung und Kompetenz ihres Teams, um die Risiken in volatilen Phasen zu steuern. Wenn diese Vorgaben richtig und diszipliniert umgesetzt werden, können kurzzeitige Verluste durch außerordentliche Erträge auf mittlere Sicht kompensiert werden.
Wer reguliert CTAs?
In den USA werden CTAs wie z. B. LJM durch die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und die National Futures Association (NFA) reguliert. Alle CTAs müssen bei der CFTC registriert sein, und die CTAs, die Managed Accounts für Kunden verwalten, müssen zudem Mitglied der NFA sein.
Bevor ein CTA sein Disclosure Document an Interessenten und Kunden aushändigen darf, muss dieses von der NFA geprüft werden. Die NFA macht regelmäßig Zwischenrevisionen, bei denen insbesondere die Angaben zur ausgewiesenen Performance, das Werbematerial (inkl. Website) und die Tradingaktivitäten untersucht werden. Verstöße gegen Regeln der CFTC und der NFA werden mit Bußen oder dem Verlust der Handelszulassung bestraft.
** Sie können die Registrierung eines CTA überprüfen, indem Sie die NFA über diese gebührenfreie Nummer anrufen: 1-800-621-3570. Die NFA bietet auch verschiedene Publikationen an, welche über die Regulierung und das Trading von Futures im Allgemeinen informieren.
Wie kann ich mich laufend über den Stand meines Kontos informieren?
Ihr Broker, im Falle von LJM die Capital Trading Group, L.P., stellt Ihnen z. B. per E-Mail zeitnahe die gleichen Kontoauszüge zur Verfügung, die Sie erhalten würden, wenn Sie das Konto selber handeln würden. Diese Kontoauszüge dokumentieren alle Trades, die damit verbundenen Kosten und die aktuellen Bewertungen aller Positionen zu Marktwerten, woraus sich der aktuelle Stand des Kontos ergibt. Dies erfolgt auf mindestens monatlicher Basis. Zusätzlich hat Ihr Broker diese Angaben auch auf Tagesbasis verfügbar.
Kunden die ihre Konten bei MF Global haben, können über die eMidas Website jederzeit auf Kontoauszüge und verschiedene Auswertungen zugreifen. Die verfügbaren Daten können für weitere Auswertungen auch in eine Excel-Datei heruntergeladen werden.
Ist eine Mindestinvestition erforderlich, um einen Managed Account einzurichten?
Ja. In der Regel haben unterschiedliche Programme jeweils andere Mindestinvestitionen. Es handelt sich um einen Betrag, der vom CTA oder vom Broker so festgelegt wird, dass eine angemessene Diversifikation des Kontos erfolgen kann.
Hinsichtlich der minimalen Investitionen für die Programme von LJM verweisen wir auf die Angaben im Kapitel Investment Produkte.
Gibt es irgendwelche Beschränkungen hinsichtlich der Rückzüge vom Konto?
Wenn Sie ein Managed Account halten, können Sie über Ihre Guthaben an sich frei verfügen. Sie müssen einzig beachten, dass Sie den Mindestinvestitionsbetrag Ihres CTA nicht unterschreiten. Zudem sollten Sie allfällige Rückzüge immer mit Ihrem CTA abstimmen. Wenn alle offenen Positionen liquidiert sind, können Sie jederzeit die verfügbaren Mittel abziehen. Ein Managed Account kann zu jedem von Ihnen gewünschten Zeitpunkt liquidiert werden. Wenn im Konto Gewinne realisiert wurden, können Sie diese zurückziehen oder Sie können sie reinvestieren. Allerdings empfehlen wir Ihnen, Investitionen, die von LJM Partner verwaltet werden, nicht über einen kurzen Zeitraum, sondern immer mit einem Anlagehorizont von mindestens 1 – 3 Jahren zu tätigen.
Letzte Ratschläge
Wir möchten Sie auffordern, Ihre Hausaufgaben zu machen und mit Ihrem Anlageberater das Gespräch zu suchen. Diskutieren Sie die Vorteile eines Managed-Futures-Kontos im Kontext Ihres Portfolios und Ihrer persönlichen Anlageziele und Risikovorgaben. Wählen Sie Ihren CTA mit großer Sorgfalt. Die Futures-Märkte bieten zunehmend attraktive Anlagechancen, welche Sie im Team mit einem guten CTA nutzen können. Es ist aber äußerst wichtig, dass Sie eine solche Anlage nur dann tätigen, wenn Sie davon überzeugt sind, dass sie zu Ihnen passt.